Cars of Hope: Die Repression gegen Geflüchteten, Helfer:innen und Solidaritätsaktivist:innen ist eine „normale“ Praxis in Europa, aber wir werden weiterhin Menschen auf der Balkanroute unterstützen – Nächste Woche reisen wir nach #Griechenland

Griechenland. Heute gab das griechische Migrationsministerium bekannt, dass die Verteilung von Nahrungsmitteln an Geflüchtete nun für alle NGO’s auf Lesbos verboten ist. Das Ministerium drohte mit einer Geldstrafe für alle, die versuchen, die Menschen, die stundenlang in der brütend heißen Sonne vor dem neuen Lager anstehen, mit Lebensmitteln und Wasser zu versorgen. Das „Cars of Hope“-Kollektiv erlebte eine Menge Repressionen gegen Menschen, die in den vergangenen Jahren Geflüchtete auf der Balkanroute unterstützten, aber trotzdem haben wir unsere Arbeit fortgesetzt. Bald werden wir nach Griechenland zurückkehren. Eine Mitteilung des Cars of Hope Kollektivs.

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Cars of Hope fährt wieder nach #Griechenland: Wir brauchen eure Unterstützung!

Die meisten Menschen werden sie gesehen haben, die Bilder und Videos von Polizeigewalt an der griechisch/türkischen Grenze in Evros. Schlauchboote in Not die von Frontex Schiffen ignoriert werden, während die Griechische Küstenwache die Schlauchboote regelrecht angreift. Sowohl auf dem Ägäischen Meer, als auch an der griechisch/türkischen Landgrenze in Evros wird geschossen. Viele dieser Schüsse sind Warnschüsse, es gibt aber sowohl auf dem Land, als auch auf dem Meer erste Verletzte und Tote. Menschen, die durch Kugeln gestorben sind.

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Demut

Nun sind es schon einige Tage, die ich zurück bin aus Lesbos und noch immer sind die Bilder in meinem Kopf so präsent als sei es gestern gewesen. Mein erster Aufenthalt auf Lesbos hat mich nachhaltig geprägt. Ich bin sehr froh, dort gewesen zu sein und dass ich die Chance hatte mir die Situation mit eigenen Augen anzusehen. Es mag pathetisch klingen, wenn ich sage dass sich mein Blick auf die Menschen verändert hat aber so ist es. Ich glaube am schlimmsten für mich ist zu verstehen, wie manche Menschen anderen Menschen gewisse Dinge antun können. Ich verstehe es bis jetzt nicht, aber ich bin ein Stück weit aufgewacht aus meiner heilen Welt. Das bedeutet längst nicht, dass ich nun in jedem etwas Schlechtes vermute, sondern ich sehe klarer. Weiterlesen „Demut“

„Die Zustände in Moria sind für mich beschämend.“

Steffen ist zum ersten Mal für Cars Of Hope im Einsatz und hat nun seine Familie und Freunde um Hilfe gebeten. Dafür hat er einen Text verfasst, der unsere Arbeit und die Lage auf Lesbos und speziell in Moria so gut beschreibt, dass wir ihn nun auch hier veröffentlichen wollen.

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