„Die Zustände in Moria sind für mich beschämend.“

Steffen ist zum ersten Mal für Cars Of Hope im Einsatz und hat nun seine Familie und Freunde um Hilfe gebeten. Dafür hat er einen Text verfasst, der unsere Arbeit und die Lage auf Lesbos und speziell in Moria so gut beschreibt, dass wir ihn nun auch hier veröffentlichen wollen.

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Cars of Hope Merchandising: Unterstützt unsere Arbeit durch eine Bestellung

Ihr könnt unsere Arbeit mit Geflüchteten jetzt auch durch den Erwerb von unseren Merchandising Artikeln unterstützen.

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Cars Of Hope aktiv auf #Lesbos und in #Wuppertal

Am Sonntag, den 4.3.2018 haben wir uns bei Kathi zu Hause getroffen. Es gab hervorragendes, syrisches Essen und eine Menge Gesprächsstoff.

Viele der Anwesenden sind im April für Cars Of Hope auf Lesbos aktiv. Da wir eine selbstorganisierte Struktur sind, müssen wir alles selbst planen und organisieren. Das bedeutet, wir müssen Flüge vergleichen und buchen, uns eine Unterkunft suchen, Kontakte mit Gruppen und Einzelpersonen vor Ort aufbauen, einen Plan für unsere Arbeit vor Ort erstellen und natürlich, am wichtigsten, besprechen, wie wir die Finanzierung dieses Einsatzes geregelt bekommen.

Zusätzlich gab es einige Fragen zu beantworten, da dieser Einsatz für manche von uns der erste sein wird. Wir arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip, dass jeder nur das tun muss, was er auch tun möchte. So versuchen wir die Arbeit möglichst gerecht aufzuteilen und sorgen gleichzeitig dafür, dass in jedem Bereich nur derjenige tätig ist, der etwas davon versteht oder Interesse hat dazu zu lernen.

Wir besprachen auch die Vorstellungsvideos, die wir jetzt im Zuge der Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht” veröffentlichen wollen.

Auf unserem YouTube Account findet ihr bereits die ersten zwei Videos, in denen sich Kathi und Phil vorstellen und erzählen, was Cars Of Hope für sie ist und warum sie dabei sind.

https://www.youtube.com/channel/UC4k1IwP5M0OpRpx1pW1Q6xQ

Wir wollen auf Lesbos an unsere Arbeit im Dezember und Januar anknüpfen, aber diese natürlich ausbauen. Die Idee eine Art Übersichtsmappe für Lesbos zu erstellen fand bei vielen Anwesenden großen Anklang. Sie soll Menschen, die sich auf Lesbos engagieren wollen, eine Hilfestellung sein. Wir wollen Vereine, Organisationen, Anlaufstellen und wichtige Plätze dort verzeichnen, ebenso wie grundsätzliche Informationen über die Situation auf Lesbos und Informationen zum Asylgesetz.

Einige der Anwesenden äußerten den Wunsch mehr für die Kinder in Moria zu tun. Es gab außerdem einige Kontakte, die genannt wurden, mit denen wir eine Zusammenarbeit anstreben. Wir wollen in den noch verbleibenden Wochen versuchen einen möglichst detaillierten Plan ausarbeiten, um unsere Ressourcen zu schonen. Dennoch sind wir uns darüber im Klaren, dass die Situation vor Ort häufig Spontaneität und Flexibilität erfordert.

Unsere Handwerker möchten an einem Projekt mitwirken, welches Duschkabinen für Frauen in Moria installieren möchte. Da die sanitären Verhältnisse in dem Lager eine absolute Katastrophe sind, wurde auch diese Idee von allen Anwesenden positiv aufgefasst.

Wir erstellten eine zeitliche Übersicht, um herauszufinden, wie viele Leute wann vor Ort sind und wie groß die Unterkunft sein muss.

Außerdem kalkulierten wir die Kosten und fanden heraus, dass wir mindestens 6000 Euro brauchen.

Die Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht”, die verschiedenen Veranstaltungen in Wuppertal und das Spendenkonto des Vereins, welches wir hoffentlich noch in dieser Woche veröffentlichen können, sollen es für uns möglich machen diese Summe aufzubringen.

Ein Aktivist von Cars Of Hope wird bereits Mitte März für einige Tage in Sarajevo eine Küche für Geflüchtete aufbauen, gemeinsam mit Aktivisten aus anderen Ländern. Da die Grenzen in Bosnien gerade geöffnet sind, kommen dort nun immer mehr Geflüchtete an. Die Stadt hat um Unterstützung gebeten und wir werden versuchen zu helfen. Auch für diesen Einsatz können wir noch Spenden gebrauchen.

Am Ende sprachen wir dann auch noch kurz über unser Vereinslokal, welches in Kürze in Wuppertal Elberfeld in der Wiesenstraße eröffnen wird.

Wir wollen die Ölbergkantine aus dem Stilbruch als Nordstadtkantine wieder auferstehen lassen. Ebenso so sollen Meldepunkte für Rassismus und Abschiebungen installiert werden. Wir wollen uns aber auch in die Stadtteilarbeit einbringen und die Menschen im Stadtteil zusammen bringen und einen Ort schaffen, an dem man ohne Konsumzwang seine Nachbarn und andere Interessierte kennen lernen kann.

Unsere Webseite, mit vielen Informationen über unsere bisherige Arbeit, findet Ihr hier:

www.cars-of-hope.org

Die Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht’ befindet sich hier:

https://www.youcaring.com/osternhinterstacheldraht

Natürlich könnt ihr auch nach wie vor direkt über PayPal spenden an:

carsofhopewtal@gmail.com

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit bisher unterstützt haben. Ohne euch wäre all das nicht möglich. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Betrag, der es uns ermöglicht zu helfen.

 

Das Team von Cars Of Hope