12. April – Im Gespräch mit Cars of Hope: Proteste in #Diavata

Im Gespräch mit Cars of Hope: Proteste von Geflüchteten in Diavata. Freitag 12. April, 19:30 Uhr, Enough Info-Café, Wiesenstraße 48, 42105 Wuppertal. Eintritt Frei.

Tausende von Geflüchteten hatten sich organisiert und forderten offene Grenzen und Bewegungsfreiheit in Diavata, Nordgriechenland (bei Thessaloniki) und im Larissa-Bahnhof in Athen. Die griechische Polizei griff die Demonstrant*innen an. Nach zwei Tagen wurden die Proteste mit massiver Polizeigewalt niedergeschlagen.

Cars of Hope arbeitet wieder mit Flüchtlingen in Griechenland zusammen und wird am 12. April über ihre Arbeit und den verzweifelten Versuch von Flüchtlingen die Grenze zu passieren sprechen.

Facebook Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/2662516247109870/

Wir danken allen Menschen, die uns bisher unterstützt haben und bitten euch darum, unsere Arbeit mit Geflüchteten weiterhin zu unterstützen. Eure Unterstützung kommt hier eins zu eins an und wir können hier jeden Cent dringend gebrauchen.

Ihr könnt per Paypal an carsofhopewtal@gmail.com

Unterstützt Geflüchtete auf die Balkanroute

Unterstützt unsere Arbeit mit Geflüchteten auf die Balkanroute.

€1,00

oder auf unser Bankkonto spenden:

Kontoverbindung:
Volksbank im Bergischen Land
Kontoinhaber: Hopetal e.V.
Verwendungszweck: Cars of Hope
IBAN: DE51 3406 0094 0002 9450 87
BIC: VBRSDE33XXX

Cars of Hope braucht euere Unterstützung für ihre Arbeit mit Geflüchteten in Athen

Wir sind gestern Abend mit dem Cars of Hope Kollektiv in Athen angekommen. Wir gingen sofort zur Lebensmittelverteilung für obdachlose Geflüchteten und sahen, dass es viele von ihnen gibt. Einschließlich Frauen und Kinder.

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Demut

Nun sind es schon einige Tage, die ich zurück bin aus Lesbos und noch immer sind die Bilder in meinem Kopf so präsent als sei es gestern gewesen. Mein erster Aufenthalt auf Lesbos hat mich nachhaltig geprägt. Ich bin sehr froh, dort gewesen zu sein und dass ich die Chance hatte mir die Situation mit eigenen Augen anzusehen. Es mag pathetisch klingen, wenn ich sage dass sich mein Blick auf die Menschen verändert hat aber so ist es. Ich glaube am schlimmsten für mich ist zu verstehen, wie manche Menschen anderen Menschen gewisse Dinge antun können. Ich verstehe es bis jetzt nicht, aber ich bin ein Stück weit aufgewacht aus meiner heilen Welt. Das bedeutet längst nicht, dass ich nun in jedem etwas Schlechtes vermute, sondern ich sehe klarer. Weiterlesen „Demut“

„Die Zustände in Moria sind für mich beschämend.“

Steffen ist zum ersten Mal für Cars Of Hope im Einsatz und hat nun seine Familie und Freunde um Hilfe gebeten. Dafür hat er einen Text verfasst, der unsere Arbeit und die Lage auf Lesbos und speziell in Moria so gut beschreibt, dass wir ihn nun auch hier veröffentlichen wollen.

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Cars Of Hope aktiv auf #Lesbos und in #Wuppertal

Am Sonntag, den 4.3.2018 haben wir uns bei Kathi zu Hause getroffen. Es gab hervorragendes, syrisches Essen und eine Menge Gesprächsstoff.

Viele der Anwesenden sind im April für Cars Of Hope auf Lesbos aktiv. Da wir eine selbstorganisierte Struktur sind, müssen wir alles selbst planen und organisieren. Das bedeutet, wir müssen Flüge vergleichen und buchen, uns eine Unterkunft suchen, Kontakte mit Gruppen und Einzelpersonen vor Ort aufbauen, einen Plan für unsere Arbeit vor Ort erstellen und natürlich, am wichtigsten, besprechen, wie wir die Finanzierung dieses Einsatzes geregelt bekommen.

Zusätzlich gab es einige Fragen zu beantworten, da dieser Einsatz für manche von uns der erste sein wird. Wir arbeiten grundsätzlich nach dem Prinzip, dass jeder nur das tun muss, was er auch tun möchte. So versuchen wir die Arbeit möglichst gerecht aufzuteilen und sorgen gleichzeitig dafür, dass in jedem Bereich nur derjenige tätig ist, der etwas davon versteht oder Interesse hat dazu zu lernen.

Wir besprachen auch die Vorstellungsvideos, die wir jetzt im Zuge der Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht” veröffentlichen wollen.

Auf unserem YouTube Account findet ihr bereits die ersten zwei Videos, in denen sich Kathi und Phil vorstellen und erzählen, was Cars Of Hope für sie ist und warum sie dabei sind.

https://www.youtube.com/channel/UC4k1IwP5M0OpRpx1pW1Q6xQ

Wir wollen auf Lesbos an unsere Arbeit im Dezember und Januar anknüpfen, aber diese natürlich ausbauen. Die Idee eine Art Übersichtsmappe für Lesbos zu erstellen fand bei vielen Anwesenden großen Anklang. Sie soll Menschen, die sich auf Lesbos engagieren wollen, eine Hilfestellung sein. Wir wollen Vereine, Organisationen, Anlaufstellen und wichtige Plätze dort verzeichnen, ebenso wie grundsätzliche Informationen über die Situation auf Lesbos und Informationen zum Asylgesetz.

Einige der Anwesenden äußerten den Wunsch mehr für die Kinder in Moria zu tun. Es gab außerdem einige Kontakte, die genannt wurden, mit denen wir eine Zusammenarbeit anstreben. Wir wollen in den noch verbleibenden Wochen versuchen einen möglichst detaillierten Plan ausarbeiten, um unsere Ressourcen zu schonen. Dennoch sind wir uns darüber im Klaren, dass die Situation vor Ort häufig Spontaneität und Flexibilität erfordert.

Unsere Handwerker möchten an einem Projekt mitwirken, welches Duschkabinen für Frauen in Moria installieren möchte. Da die sanitären Verhältnisse in dem Lager eine absolute Katastrophe sind, wurde auch diese Idee von allen Anwesenden positiv aufgefasst.

Wir erstellten eine zeitliche Übersicht, um herauszufinden, wie viele Leute wann vor Ort sind und wie groß die Unterkunft sein muss.

Außerdem kalkulierten wir die Kosten und fanden heraus, dass wir mindestens 6000 Euro brauchen.

Die Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht”, die verschiedenen Veranstaltungen in Wuppertal und das Spendenkonto des Vereins, welches wir hoffentlich noch in dieser Woche veröffentlichen können, sollen es für uns möglich machen diese Summe aufzubringen.

Ein Aktivist von Cars Of Hope wird bereits Mitte März für einige Tage in Sarajevo eine Küche für Geflüchtete aufbauen, gemeinsam mit Aktivisten aus anderen Ländern. Da die Grenzen in Bosnien gerade geöffnet sind, kommen dort nun immer mehr Geflüchtete an. Die Stadt hat um Unterstützung gebeten und wir werden versuchen zu helfen. Auch für diesen Einsatz können wir noch Spenden gebrauchen.

Am Ende sprachen wir dann auch noch kurz über unser Vereinslokal, welches in Kürze in Wuppertal Elberfeld in der Wiesenstraße eröffnen wird.

Wir wollen die Ölbergkantine aus dem Stilbruch als Nordstadtkantine wieder auferstehen lassen. Ebenso so sollen Meldepunkte für Rassismus und Abschiebungen installiert werden. Wir wollen uns aber auch in die Stadtteilarbeit einbringen und die Menschen im Stadtteil zusammen bringen und einen Ort schaffen, an dem man ohne Konsumzwang seine Nachbarn und andere Interessierte kennen lernen kann.

Unsere Webseite, mit vielen Informationen über unsere bisherige Arbeit, findet Ihr hier:

www.cars-of-hope.org

Die Crowdfunding Kampagne “Ostern hinter Stacheldraht’ befindet sich hier:

https://www.youcaring.com/osternhinterstacheldraht

Natürlich könnt ihr auch nach wie vor direkt über PayPal spenden an:

carsofhopewtal@gmail.com

Wir bedanken uns bei allen, die unsere Arbeit bisher unterstützt haben. Ohne euch wäre all das nicht möglich. Wir freuen uns über jeden noch so kleinen Betrag, der es uns ermöglicht zu helfen.

 

Das Team von Cars Of Hope

Weihnachten 2017 in Moria – Willkommen in Europa

Weihnachten haben wir gestern im Moria Camp auf Lesbos verbracht. Wir haben mit vielen Menschen im wilden Camp gesprochen, welches außerhalb vom Moria Camp liegt. Das wilde Camp ist stark gewachsen. Es ist etwa drei mal so groß als das es war seit wir im September das letzte Mal hier waren. Danach sind wir ins Moria Camp gegangen und wurden wieder mit den unhaltbaren Zuständen, die dort herrschen, konfrontiert.

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Cars of Hope auf Lesbos: Willkommen in Europa!

Seit dem 17. Dezember 2017 sind wir nun auf Lesbos und versuchen die unhaltbaren Zustände, unter denen die Geflüchteten hier leben müssen, ein wenig zu verändern.

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Bild: Moria Refugee Camp auf Lesbos. Bild: Jenny Bartsch Photography.

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Cars of Hope: Die Not der Menschen wird immer größer; Helft mit!

In diversen Medienberichten war zu lesen, dass die Bundesregierung wieder anfangen wird Menschen nach Griechenland abzuschieben. Und das, obwohl die Not der Menschen dort größer ist als jemals zuvor. Die Grenzen in Europa sind nach wie vor zu und Griechenland steckt weiterhin in einer Wirtschaftskrise. Trotz EU-Türkei Abkommen kommen aber täglich neue Geflüchtete auf den griechischen Inseln an.

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